Sie können den Unterschied zwischen „zuckerfrei“ und „ohne Zuckerzusatz“ nicht erkennen?
Diese Fehlinterpretationen von Etiketten könnten dazu führen, dass Sie 40 Gramm mehr Zucker zu sich nehmen!
Da Zuckerkonsum mittlerweile als größter Feind der Gesellschaft gilt, sind Supermarktregale immer häufiger mit Produkten gefüllt, die auf Etiketten wie „zuckerfrei“, „ohne Zuckerzusatz“, „0 Zucker“ und „zuckerarm“ beworben werden. Obwohl sie gesund, nahrhaft und leicht verdaulich erscheinen, stecken in Wirklichkeit viele versteckte Fachbegriffe dahinter. Insbesondere viele Menschen glauben fälschlicherweise, „ohne Zuckerzusatz“ bedeute „zuckerfrei“, und erhöhen dadurch letztendlich ihren Zuckerkonsum.
Dieses Missverständnis beeinflusst unmerklich die Kaufentscheidungen der Verbraucher. Dieser Artikel räumt mit dieser gängigen Kennzeichnungsfalle auf und kombiniert Beispiele aus Zutatenlisten mit Erkenntnissen aus der Verbraucherforschung.
1. „Zuckerfrei“ ≠ „ohne Zuckerzusatz“ – worin besteht der Unterschied?
Frau Li, eine Konsumentin, kaufte ein gefriergetrocknetes Erdbeerbonbons Sie kaufte das als „zuckerfrei“ beworbene Produkt und glaubte, es sei tatsächlich zuckerfrei. Allerdings bemerkte sie ungewöhnliche Blutzuckerschwankungen. Nach einem Blick auf die Nährwertangaben stellte sie fest, dass 100 Gramm der Süßigkeit sage und schreibe 39 Gramm zugesetzten Zucker enthielten. Bei diesem Produkt wurde jedoch einfach auf Saccharose verzichtet und stattdessen Maissirup verwendet.
Ähnliche Situationen sind nicht ungewöhnlich. „Zuckerfrei“ und „ohne Zuckerzusatz“ unterscheiden sich zwar wortwörtlich nur durch wenige Wörter, der ernährungsphysiologische Unterschied ist jedoch erheblich:
| Tag-Terminologie | Bedeutung | Tatsächlicher Zuckergehalt | Ist es sicher und geeignet für Menschen, die ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren? |
|---|---|---|---|
| zuckerfrei | Zuckergehalt ≤0,5 g pro 100 g | Im Grunde zuckerfrei | ✅ |
| Ohne Zuckerzusatz | Es werden keine exogenen Zucker wie Saccharose und Fructose zugesetzt. | Kann natürliche oder alternative Zuckerarten enthalten | ❌Es kommt auf die Situation an |
| Zuckerarm | Zuckergehalt ≤5 g pro 100 g | Niedrigerer Zuckergehalt | ⚠️Zufuhr begrenzen |
2. Die Wahrheit hinter Nährwertangaben: So erkennen Sie gefälschte zuckerfreie Produkte in 3 Sekunden
Lass uns einen Minicrush Gefriergetrocknete Fruchtbonbons als Beispiel:
- Gewicht pro Portion: 28 g
- Zuckerzusatz: 22 g (78 % des Tagesbedarfs)
- Angaben auf dem Etikett: Ohne Zuckerzusatz aus Rohrzucker
Laut Etikett wirkt es gesünder. Tatsächlich enthält es jedoch 22 g Zucker pro 28 g, also fast so viel wie eine Flasche Cola. Diese vermeintlich zuckerfreie Behauptung nutzt eine uneinheitliche Terminologie aus, um Verbraucher irrezuführen.
MiniCrush empfiehlt Verbrauchern, es sich zur Gewohnheit zu machen, Nährwertangaben auf Etiketten zu überprüfen und dabei insbesondere auf folgende Indikatoren zu achten:
- Gesamtzucker: Dies umfasst alle im Produkt enthaltenen Zuckerarten, sowohl natürlich vorkommende als auch zugesetzte.
- Zuckerzusatz: Hierunter versteht man Zucker, der während des Herstellungsprozesses hinzugefügt wird.
- % Tageswert (DV): Dieser Wert gibt den prozentualen Anteil der empfohlenen Tagesdosis (RDA) an, der in einer einzelnen Portion aufgenommen wird. Ein DV-Wert von über 50 % sollte Anlass zur Sorge geben.
3. Verbraucherumfrage: 90 % verstehen die Bedeutung von Etiketten falsch.
Laut einer aktuellen Marktforschungsumfrage von MiniCrush unter europäischen und amerikanischen Verbrauchern verwechseln erschreckende 90 % der Befragten „ohne Zuckerzusatz“ fälschlicherweise mit „zuckerfrei“. Über 60 % dieser Befragten haben in den letzten 12 Monaten aufgrund von Kennzeichnungsfehlern zuckerhaltige Produkte gekauft.
Die Verbraucher fordern von den Marken eine klarere Kennzeichnung und die Angabe des „tatsächlichen Zuckergehalts“ auf E-Commerce-Plattformen.
4. Kurioses: Warum kann „natürlicher Zucker“ den Blutzuckerspiegel beeinflussen?
Viele Menschen glauben, dass natürliche Zuckerquellen wie „Fruchtzucker“, „Maltose“ und „Honig“ „gesünder“ seien. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Zucker jedoch Zucker, unabhängig von seiner Quelle, und er kann Blutzuckerschwankungen verursachen, was insbesondere für Diabetiker und Menschen mit einem hohen BMI kritisch ist.
Ernährungsexperten weisen darauf hin, dass das Konzept „ohne Zuckerzusatz“ leicht dazu führen kann, dass Verbraucher fälschlicherweise annehmen, es sei „in Ordnung, mehr davon zu essen“, was tatsächlich zu einer übermäßigen Zuckeraufnahme führen kann.
5. Wie erreicht MiniCrush „Transparenz“ bei der Etikettierung?
MiniCrush hat bei der Gestaltung seiner Produktverpackungen die Unterscheidung zwischen verschiedenen Zuckerarten auf den zweisprachigen chinesischen und englischen Etiketten verstärkt. Alle Produkte geben an, ob Zucker zugesetzt wurde, wie viel Zucker in Gramm enthalten ist und wie hoch die empfohlene Tagesdosis ist. Das Unternehmen führt schrittweise eine zuckerfreie Produktlinie für Menschen ein, die auf ihren Zuckerkonsum achten.
MiniCrush entwickelt außerdem eine Reihe von „Lektionen zum Lesen von Etiketten“-Videos, um Verbraucher über soziale Medien über die Terminologie von Lebensmitteletiketten und Zutatenlisten aufzuklären und so das Verständnis der Nutzer zu verbessern.














