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Von „Gesamtzucker“ zu „Zuckerzusatz“: Wie sollten Lebensmittelunternehmen auf die neuen Kennzeichnungsvorschriften der FDA reagieren?
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Von „Gesamtzucker“ zu „Zuckerzusatz“: Wie sollten Lebensmittelunternehmen auf die neuen Kennzeichnungsvorschriften der FDA reagieren?

30.07.2025

Der Gesundheitstrend auf dem US-Markt: Regulierung übernimmt die Führung

In den letzten Jahren haben sich amerikanische Verbraucher zunehmend Sorgen um ihren Zuckerkonsum in Lebensmitteln gemacht, insbesondere im Hinblick auf „versteckten Zucker“ und „zugesetzten Zucker“. Vor diesem Hintergrund hat die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) die separate Kennzeichnung von Zucker in Lebensmitteln offiziell vorgeschrieben. "Zuckerzusatz" auf Lebensmittelverpackungen, was eine tiefgreifende Reform in der Geschichte der Lebensmittelkennzeichnung darstellt.

Ab 2020 hat die FDA die Nährwertkennzeichnung grundlegend überarbeitet; „Zuckerzusatz“ gehört nun zu den Nährstoffen, die separat aufgeführt werden müssen. Während unseres US-Exportprozesses Minicrush Wir haben proaktiv auf die Vorschriften reagiert und Etiketten und Rezepturen optimiert, um unseren Kunden bei der Bewältigung dieser Herausforderung im Bereich der Etikettierungskonformität zu helfen.

I. „Gesamtzucker“ vs. „Zuckerzusatz“: Worin bestehen die Unterschiede in den rechtlichen Definitionen?

Laut offiziellen FDA-Dokumenten:

Der Begriff „Gesamtzucker“ bezeichnet die Gesamtmenge aller natürlich vorkommenden und künstlich zugesetzten Monosaccharide und Disaccharide in einem Produkt, einschließlich Laktose, Fruktose, Glukose und anderer Zuckerarten.

Zuckerzusatz: Hierbei handelt es sich um Zucker, der während der Lebensmittelverarbeitung hinzugefügt wird, wie beispielsweise Rohrzucker, Maissirup, Honig und Fruchtsaftkonzentrat. Sie enthalten keine künstlichen Nährstoffe.

enthalten Zuckerarten, die natürlicherweise in Obst oder Milch vorkommen.

Das bedeutet, dass ein Produkt auch dann in die Liste der „zugesetzten Zucker“ aufgenommen werden muss, wenn es mit Fruchtsaftkonzentrat, Sirup oder Honig anstelle von direktem Rohrzucker aromatisiert wird.

II. FDA-Vorschriften zur Kennzeichnung: Gramm + % Tageswert (DV)

Auf dem neuen Etikett müssen zwei Angaben zum Zuckerzusatz enthalten sein:

„Gramm“ (g): Dies gibt die genaue Menge an zugesetztem Zucker pro Portion an.

„% Tageswert“ (DV): Dieser Wert wird auf Basis eines Referenzwertes von 50 Gramm pro Tag berechnet (d. h. die empfohlene tägliche Aufnahmemenge an zugesetztem Zucker beträgt nicht mehr als …).

als 50 Gramm), um den Verbrauchern zu helfen, den Beitrag des Produkts zu ihrer täglichen Ernährung einzuschätzen.

Beispiel:

Zuckerzusatz: 12 g
24 % Tageswert

Das bedeutet, dass jede Portion dieses Produkts 12 Gramm zugesetzten Zucker enthält, was 24 % der empfohlenen Tagesdosis entspricht.

3. „Zuckerfrei“, „Zuckerarm“ und „Ohne Zuckerzusatz“: Auch für diese Kennzeichnungen gelten strenge Standards.

Bei der Durchsetzung der Kennzeichnungsvorschriften muss nicht nur der Anteil an zugesetztem Zucker korrekt gekennzeichnet sein, sondern auch alle Begriffe, die auf „zuckerreduziert“ oder „gesundheitsorientiert“ hindeuten, müssen den FDA-Vorschriften entsprechen:

Begriff Definition Umfang
Zuckerfrei Zuckergehalt ≤ 0,5 g pro Portion. Gilt für Zuckerersatzprodukte wie gesüßte Getränke und zuckerfreie Gummibärchen.
Zuckerarm Es gibt keine FDA-Definition; im Allgemeinen bezieht es sich auf einen deutlich geringeren Zuckergehalt als bei vergleichbaren Produkten. Vorsicht ist geboten, da dies Gegenstand von Auslegungsstreitigkeiten sein kann.
Ohne Zuckerzusatz Bei der Verarbeitung werden weder Zuckerzusätze noch zuckerhaltige Zutaten (wie Honig oder Fruchtsaftkonzentrat) verwendet. Es muss auch der Hinweis „Enthält von Natur aus Zucker“ oder „Kein zuckerarmes Lebensmittel“ angegeben werden.

MiniCrush hält sich beim Export seiner Produkte in die USA strikt an den Standard „zuckerfrei“ mit maximal 0,5 g Zucker pro Portion. So werden beispielsweise in Gummibärchen und Gelees natürliche Süßungsmittel wie Erythrit und Stevia anstelle von Saccharose verwendet, um Verstöße gegen die gesetzlichen Bestimmungen zu vermeiden.

Mögliche Folgen der Nichteinhaltung von Etikettierungsvorschriften

Nichteinhaltung der Kennzeichnungsvorschriften führt nicht nur zu Produktrückgaben und Nachbesserungen, sondern kann in schwerwiegenden Fällen auch zur Aufnahme des Produkts in die „Visiting Notification List“ der FDA führen, was unter Umständen die Entfernung des Produkts aus dem Handel oder Importverbote zur Folge haben kann. MiniCrush empfiehlt die folgenden Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschriften:

  • Die im Labor ermittelten Nährstoffgehaltswerte regelmäßig überprüfen;
  • Überprüfen Sie die englische Kennzeichnung, um sicherzustellen, dass sie der FDA-Terminologie entspricht;
  • Bitte Angaben zur Portionsgröße und zu den Zucker- bzw. Zuckerersatzstoffquellen machen;
  • Zuckerersatzrezepturen müssen an die gesetzlichen Bestimmungen angepasst werden. Beispielsweise ist Allulose in den USA zulässig, in der EU jedoch weiterhin beschränkt.

MiniCrush hat für zahlreiche nordamerikanische Kunden Dienstleistungen im Bereich der kollaborativen Etikettenprüfung erbracht und ihnen so geholfen, die FDA-Importinspektionen erfolgreich zu bestehen.